Jenkins® Intensivmassage – wenn andere Ansätze an ihre Grenzen stoßen
Die Jenkins-Methode® ist eine intensive, ganzheitliche Behandlung des gesamten Bewegungsapparats. Sie betrachtet Muskeln, Faszien, Sehnen, Ligamente und Gelenke nicht isoliert, sondern als ein zusammenhängendes System – und behandelt entsprechend.
Die Jenkins® Methode

Warum herkömmliche Ansätze oft nicht ausreichen
Viele Menschen leben mit Verspannungen und Bewegungseinschränkungen, die ihren Alltag belasten. Sie waren bei Ärzten, haben Physiotherapie gemacht, verschiedene Massagen ausprobiert – und trotzdem bleibt das Gefühl: Da ist noch etwas, das nicht gelöst wurde.
Der Grund liegt oft in der Art, wie der Körper betrachtet wird. Herkömmliche Ansätze behandeln häufig isoliert: Hier der verspannte Nacken, dort der steife Rücken. Doch der menschliche Körper funktioniert nicht in Einzelteilen.
Ist ein Muskel dauerhaft verkürzt, gerät das gesamte Muskelsystem aus dem Gleichgewicht. Die Auswirkungen zeigen sich an Sehnen, an knöchernen Strukturen, an Gelenken – manchmal an völlig unerwarteten Stellen. Ein Problem im Rücken kann sich im Bein bemerkbar machen. Eine Verspannung in der Schulter kann Kopfbeschwerden auslösen.
Solange nur Symptome behandelt werden, ohne das gesamte System zu berücksichtigen, bleibt die eigentliche Ursache oft unberührt.
Der Körper als zusammenhängendes System
Die Jenkins-Methode® geht einen anderen Weg. Sie betrachtet den Bewegungsapparat als das, was er ist: ein komplexes, ineinandergreifendes System aus Muskeln, Faszien, Sehnen, Ligamenten und Gelenken.
Diese Strukturen arbeiten nicht unabhängig voneinander – sie beeinflussen sich gegenseitig, ständig. Wenn eine Komponente nicht richtig funktioniert, kompensieren andere. Mit der Zeit entstehen Kettenreaktionen, die sich durch den ganzen Körper ziehen können.
Genau hier setzt die Jenkins-Methode® an: Sie behandelt nicht einzelne Punkte nach einem festgelegten Schema, sondern den Menschen in seiner individuellen Situation. Der gesamte Bewegungsapparat wird erfasst, ertastet und entsprechend behandelt.
Was die Jenkins-Methode® anders macht
Anders als in der traditionellen Triggerpunktbehandlung werden bei der Jenkins-Methode® nicht einfach bestimmte Punkte bestimmten Beschwerden zugeordnet. Die Erfahrung zeigt: Der menschliche Körper ist zu komplex und zu individuell für starre Schemata.
Stattdessen wird jede Behandlung individuell angepasst. Die Therapeutin oder der Therapeut arbeitet mit intensiver Palpation – dem gezielten Ertasten von Verspannungen, Verhärtungen und Triggerpunkten – und behandelt den Körper als Ganzes.
Die Methode ist intensiv. Sie wird mit mittlerem bis starkem Druck ausgeführt und unterscheidet sich deutlich von klassischen Wellness-Massagen. Das Ziel ist nicht oberflächliche Entspannung, sondern tiefgreifende Arbeit an den Strukturen, die Probleme verursachen.
Die drei Ebenen der Jenkins-Methode®
Die Jenkins-Methode® arbeitet auf drei Ebenen, die aufeinander aufbauen und sich gegenseitig ergänzen:
1. Bindegewebe und Faszien
Die erste Ebene widmet sich dem Bindegewebe und den Faszien – jenen Strukturen, die den gesamten Körper durchziehen und verbinden. Durch kräftiges Streichen, Dehnen, Ziehen und Rollen wird Druck auf das unter der Haut liegende Gewebe ausgeübt.
Das Ergebnis: Die Durchblutung wird angeregt, Verklebungen werden gelöst, der Stoffwechsel kommt in Gang. Die Faszien werden wieder beweglich, das Gewebe wird besser mit Sauerstoff versorgt. Viele Klienten berichten von einem Gefühl der Lockerung und Befreiung – nicht nur lokal, sondern am ganzen Körper.
2. Triggerpunkte und Myogelosen
Die zweite Ebene fokussiert auf Triggerpunkte und Myogelosen – kleinste Verhärtungen in der Muskulatur, die oft für weitreichende Beschwerden verantwortlich sind. Diese Punkte können tief liegen und so klein sein, dass sie ohne geübte Hände kaum zu finden sind.
Das Besondere: Triggerpunkte können Beschwerden in Körperregionen auslösen, die weit von ihrem eigentlichen Ort entfernt liegen. Die Jenkins-Methode® arbeitet deshalb nicht nach starren Zuordnungen, sondern mit der individuellen Erfahrung am jeweiligen Menschen.
3. Ganzkörperliche Integration
Die dritte Ebene bringt alles zusammen. Der gesamte Bewegungsapparat wird als Einheit behandelt – von Kopf bis Fuß. Erst diese ganzheitliche Betrachtung ermöglicht es, auch komplexe Zusammenhänge zu erfassen und tiefgreifende Veränderungen zu erreichen.
Ein Körper, der als Ganzes behandelt wird, hat die Chance, langfristig wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Für wen ist die Jenkins-Methode® geeignet?
Die Jenkins-Methode® richtet sich an Menschen, die sich in ihrem Körper eingeschränkt fühlen – und bei denen bisherige Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Typische Situationen, in denen Klienten zur Jenkins-Methode® finden:
- Starke, hartnäckige Verspannungen, die trotz verschiedener Behandlungen nicht weichen
- Das Gefühl, im eigenen Körper eingeschränkt zu sein
- Bewegungseinschränkungen, die den Alltag belasten
- Unzufriedenheit mit Ergebnissen bisheriger Behandlungen
- Der Wunsch nach einem ganzheitlichen Ansatz, der den ganzen Menschen betrachtet
Die Methode ist intensiv und erfordert die Bereitschaft, sich auf eine tiefgreifende Behandlung einzulassen. Sie ist keine Wellness-Massage – sie ist Arbeit am Körper, gemeinsam mit dem Klienten.
Für wen ist die Methode weniger geeignet?
Bei bestimmten Voraussetzungen ist Vorsicht geboten oder die Methode nicht anwendbar. Dazu gehören unter anderem akute entzündliche Erkrankungen, frische Verletzungen, bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schwangerschaft. Eine genaue Abklärung erfolgt vor jeder Behandlung.
Wie die Jenkins-Methode® entstanden ist
Die Jenkins-Methode® ist nicht am Schreibtisch entstanden – sondern aus persönlicher Erfahrung.
Yvonne Sandner-Jenkins litt selbst jahrelang unter Einschränkungen am Bewegungsapparat. Trotz unzähliger Arztbesuche und verschiedenster Behandlungen fand sie keine dauerhafte Erleichterung. Was blieb, war der Wille, einen eigenen Weg zu finden.
Sie begann, sich selbst zu behandeln – zunächst mit einfachen Techniken, die wenig brachten. Doch die kleine Erleichterung, die sie spürte, war der Anfang. Durch konsequentes Anwenden, genaues Beobachten und ständiges Verfeinern entwickelte sie über Monate und Jahre eine immer wirksamere Methode.
Als sie schließlich Hilfe brauchte, um auch den Rücken – das wichtigste, aber allein unerreichbare Areal – zu behandeln, zog sie ihren Sohn hinzu. Er lernte die Techniken und half ihr, den letzten Schritt zu gehen.
Das Ergebnis: Aus einem eingeschränkten Körper wurde wieder ein beweglicher. Aus persönlicher Not wurde eine Methode, die heute von Therapeuten in ganz Deutschland erlernt und angewendet wird.
Die Jenkins-Methode® erlernen
Die Jenkins® Intensivmassage wird ausschließlich an der Body & Soul Massageschule in Köln unterrichtet. In drei aufeinander aufbauenden Modulen erlernst du die vollständige Methode – von der Faszienarbeit über die Triggerpunktbehandlung bis zur ganzheitlichen Ganzkörperanwendung.
Die Ausbildung richtet sich an Therapeuten und Praktiker mit Vorkenntnissen, die ihr Repertoire um eine wirkungsvolle Methode erweitern möchten.