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Die Methode

Für Beschwerden, bei denen klassische Verfahren nicht weiterkommen.

Eine eigenständige manuelle Methode. Vier anatomische Schichten und sechs zentrale Strukturen in einer Sitzung, von der Haut bis zur Knochenhaut. Für komplexe Fälle am Bewegungsapparat.

  • 4 Schichten, 6 Strukturen, 1 Ziel
  • 60 bis 120 Min pro Behandlung
  • Eigenständige Methode
Geschichtete Stoffe in cremefarbenen, mocha- und burgundroten Tönen als Metapher für die Gewebeschichten der Methode
Was sie ist

Eine therapeutische Methode, kein Wellness-Konzept.

Was sie ist

  • Manuelle Methode für komplexe Beschwerden am Bewegungsapparat
  • Strukturarbeit durch vier Schichten und sechs Strukturen in einer Sitzung
  • Eigenständig entwickeltes Repertoire
  • Kein standardisiertes Programm, individuell angepasst

Was sie nicht ist

  • Keine Entspannungs- oder Wellness-Massage
  • Keine klassische schwedische Massage
  • Keine Übernahme oder Variante einer bestehenden Marken-Methode
  • Kein medizinisches Heilverfahren im Sinne der Schulmedizin
Strukturarbeit von außen nach innen

Vier Schichten, sechs Strukturen, ein Ziel.

Die Methode behandelt nicht isoliert, sondern arbeitet sich in einer einzigen, tiefgreifenden Sitzung systematisch von außen nach innen durch das gesamte Gewebe. Sie durchdringt dabei vier anatomische Schichten und arbeitet gezielt an sechs zentralen Körperstrukturen. Das ist ihr methodischer Kern.

  1. Schicht 1

    Das Hautsystem

    Die elastische Oberfläche

    1. Struktur 1

      Cutis (Haut)

      Aktiviert die elastische Oberfläche durch intensiven Stretch.

      Die Haut wird in vielen Verfahren übersehen, weil sie scheinbar nicht mit Tiefenstrukturen zusammenhängt. Tatsächlich enthält sie eine hohe Dichte an Mechano- und Nozizeptoren. Ihre Beweglichkeit über tieferen Schichten ist häufig eingeschränkt. In der Jenkins® Methode wird die Haut als eigenständige Arbeitsebene angesprochen, bevor tiefere Schichten adressiert werden.

    2. Struktur 2

      Subcutis (Unterhaut)

      Löst tiefere Verklebungen für maximale Verschieblichkeit.

      Die Unterhaut verbindet die Haut mit den darunter liegenden Strukturen und trägt Lymph- und Nervengeflechte. Verklebungen in dieser Lage schränken die Verschieblichkeit des Gewebes ein und wirken sich direkt auf die Versorgung tieferer Strukturen aus. Klassische Massage erreicht diese Lage oft nicht. Die Jenkins® Methode arbeitet bewusst durch alle Lagen hindurch.

  2. Schicht 2

    Das Bindegewebsnetzwerk

    Das kollagene Ganzkörpernetz

    1. Struktur 3

      Faszien

      Dehnt das kollagene Ganzkörpernetz, um eingeengte Muskeln zu befreien.

      Faszien sind eine Form des Bindegewebes und ein zusammenhängendes Netzwerk durch den ganzen Körper. Sie haben eine enorme Nervendichte mit etwa 250 Millionen sensorischen Nervenenden, ungefähr zehnmal mehr Rezeptoren als an den Muskeln. Faszien sind in der Praxis die Quelle vieler Beschwerden. Spannung in einem Bereich kann Muster an entfernten Stellen erzeugen. Die Jenkins® Methode adressiert diese Verbindungen, nicht nur die lokale Stelle.

    2. Struktur 4

      Sehnen

      Entlastet die straffen Bindegewebsstränge und mechanischen Kraftübertragungswege.

      Sehnen sind ebenfalls eine Bindegewebsstruktur. Das Golgi-Sehnenorgan misst die aktive Muskelspannung und löst bei zu hoher Spannung einen Reflex zur Entspannung aus. Über die Sehnenarbeit lässt sich die Muskulatur entspannen. Sehnen enthalten viele Nozizeptoren und sind in vielen Fällen mitverantwortlich für hartnäckige Beschwerden.

  3. Schicht 3

    Das Muskelsystem

    Große und tiefe Muskelbäuche

    1. Struktur 5

      Muskeln und Triggerpunkte

      Detonisiert und entspannt die großen und tiefen Muskelbäuche mit den entsprechenden Triggerpunkten.

      Die Jenkins® Methode arbeitet an den großen und tiefen Muskelbäuchen, auch an den Übergängen zu den Sehnen, die häufig Sitz von Spannungsmustern sind. Myogelosen sind chronisch verhärtete Muskelpartien, in denen sich Abfallstoffe sammeln. Davon zu unterscheiden sind Triggerpunkte: lokale, hyperirritable Punkte in den Muskelfasern, die in entfernte Areale ausstrahlen können. Sie entstehen nicht aus Myogelosen. Beide Strukturen werden unabhängig voneinander adressiert.

  4. Schicht 4

    Die Tiefenhaut

    Die knöcherne Grenzschicht

    1. Struktur 6

      Periost (Knochenhaut)

      Setzt den tiefsten mechanischen Impuls direkt an der knöchernen Grenzschicht.

      Das Periost ist die Knochenhaut, sehr empfindlich und mit vielen Nervenendigungen versehen. Besonders relevant ist es am Sternum (Brustbein) und an der Clavicula (Schlüsselbein), wo es direkt unter der Haut liegt. Periost-Arbeit ist wichtig für Brustkorb, Wirbelsäule, Thorax und Atmung. Sie wird in vielen Verfahren außer Acht gelassen, ist aber zentraler Teil der Jenkins® Methode.

Ganzheitlich statt lokal

Der Körper ist ein zusammenhängendes System, kein Sortiment einzelner Teile.

Eine Schulterproblematik kann ihren Ursprung in Spannungsmustern im Becken oder in der Kiefermuskulatur haben. Die Jenkins® Methode arbeitet deshalb nicht lokal, sondern ganzheitlich an den individuell erforderlichen Strukturen des einzelnen Klienten. Der gesamte relevante Bereich wird palpiert, nicht nur die Stelle, an der die Beschwerden gespürt werden.

Ursache statt Symptom

Häufig liegt der Ursprung an einer anderen Stelle als das Symptom. Die Jenkins® Methode löst Spannungsmuster ganzheitlich, nicht nur am Schmerzort.

Sitzungs-Dauer als methodische Notwendigkeit

60 bis 120 Minuten ergeben sich nicht aus Großzügigkeit, sondern aus dem Anspruch, in einer einzelnen Sitzung mehrere Strukturen ganzheitlich zu adressieren.

Individuell, nicht nach Schema F

Nicht alle Abläufe sind strikt vorgegeben. Jede Sitzung wird der individuellen Spannungslage des Klienten angepasst, die Behandlung ist nicht vollkommen standardisiert.

Strukturen statt Symptome

Wer ein Faszien-Problem hat, hat häufig auch ein Triggerpunkt-Problem. Isolierte Behandlung einzelner Strukturen greift in der Praxis zu kurz.

Im Vergleich

Wie sich die Methode zu anderen Disziplinen verhält.

Wenn andere Methoden an ihre Grenzen stoßen oder Sie sich den Spießrutenlauf frustrierender Therapieversuche ersparen möchten, ist die Jenkins® Methode der direkte Weg zu einer Behandlung, die Haut, Unterhaut, Faszien, Sehnen, Muskeln mit Triggerpunkten und Periost zusammen adressiert. Jede der folgenden Disziplinen hat ihre eigenen Stärken, Indikationen und Grenzen. Hier eine sachliche Gegenüberstellung.

Klassische Massage

Ansatz

Entspannung, Lockerung, Wohlbefinden. Arbeitet überwiegend in den oberflächlichen Schichten.

Jenkins® Methode

Strukturarbeit durch vier Schichten mit sechs zentralen Strukturen, von der Haut bis zur Knochenhaut. Auf strukturelle Veränderung ausgerichtet, kein Wellness-Charakter.

Klassische Physiotherapie

Ansatz

Symptomatischer Ansatz, oft 20 bis 40 Minuten pro Termin, mit häuslichem Übungsprogramm. Behandelt vor allem Gelenke, oft lokal, Muskeln.

Jenkins® Methode

Systemischer Ansatz, 60 bis 120 Min pro Sitzung, kein häusliches Übungsprogramm nötig. Adressiert Haut, Unterhaut, Faszien, Sehnen, Muskeln mit Triggerpunkten und Periost.

Triggerpunkt-Therapie

Ansatz

Lokale Druckpunkt-Behandlung definierter Triggerpunkte, häufig isolierter Befund.

Jenkins® Methode

Triggerpunkte als eine von sechs zentralen Strukturen. Integriert mit Faszien-, Sehnen- und Periost-Arbeit.

Faszientherapie

Ansatz

Faszien werden isoliert betrachtet und behandelt, oft als eigene Disziplin.

Jenkins® Methode

Faszien werden nie isoliert bearbeitet. Sie sind eine von sechs zentralen Strukturen, immer im Verbund mit Triggerpunkten und Sehnen.

Osteopathie

Ansatz

Strukturelle, viszerale und kraniosakrale Arbeit. Breit aufgestelltes Verfahren mit eigener Diagnostik.

Jenkins® Methode

Schwerpunkt auf manueller Tiefenarbeit am Bewegungsapparat. Keine spezielle viszerale oder kraniosakrale Arbeit.

Therapeutische Märkte sind klein. Wir verstehen die Jenkins® Methode als eigenständige Option für Fälle, in denen andere Verfahren an ihre Grenzen kommen.

Entstehung der Methode

Aus eigener Not entwickelt.

  1. Die Lücke in der Praxis

    Ende der 1990er Jahre war Faszien- und Bindegewebsarbeit in Deutschland noch kein Thema. Rolfing existierte, doch gezielte Faszienarbeit war zu dieser Zeit noch weitgehend unbekannt. Ein Ansatz, der mehrere Gewebeschichten in einer einzelnen Sitzung integriert behandelt, fehlte.

  2. Selbstexperiment am eigenen Körper

    Die spätere Gründerin der Methode, Yvonne, war selbst von schweren chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat betroffen. Sie war auf Opioide angewiesen und hatte dennoch keine ausreichende Linderung. Aus dieser Not heraus begann sie, am eigenen Körper zu experimentieren. Sie modifizierte bestehende Techniken und entwickelte vollständig neue Grifftechniken.

  3. Ganzkörper statt lokal

    Die zentrale Erkenntnis aus dem Selbstexperiment: nicht nur lokal arbeiten, sondern den Körper als Ganzes betrachten. So entstand ein systematisches Set aufeinander abgestimmter Techniken: die Geschwindigkeitstechnik, die Schichtarbeit von außen nach innen, die ganzheitliche Arbeit am gesamten relevanten Bereich. Ein bis drei Behandlungen reichen meist aus, um spürbare Ergebnisse zu erzielen.

  4. Heute

    Die Methode wird heute von einigen sehr erfolgreichen zertifizierten Therapeut/innen weitergegeben. Nach der Ausbildung können sie die Methode eigenständig durchführen und direkt in die Praxis umsetzen. Bei Interesse kann zusätzlich ein Spezialkurs angeboten werden.

Wissenschaftlicher Stand

Biomechanisch erklärbar, formelle Validierung steht noch an.

Die Jenkins® Intensivmassage ist bisher nicht in akademischen Lehrbüchern beschrieben. Ihre Wirkmechanismen lassen sich biomechanisch und neurophysiologisch beschreiben. Die Methode nutzt bekannte Reaktionen des Bindegewebes, der Mechanorezeptoren in der Haut, der Nozizeptoren in Faszien und Sehnen sowie des autonomen Nervensystems. Eine formelle wissenschaftliche Validierung in Form kontrollierter Studien steht noch an. Die Erfahrung in der Praxis bildet bisher die Grundlage. Wir kommunizieren das offen, weil seriöse Erwartungssteuerung wichtiger ist als Werbe-Sprache.

Kostenloses Beratungsgespräch

15 bis 30 Minuten. Unverbindlich.

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